Parkettverlegung
Grundsätzlich unterteilt man Parkett in Massivparkett und Mehrschichtparkett. Massivparkett besteht aus einem Holzstück mit einer Stärke von 8 bis 22 mm. Mehrschichtparkett kann aus zwei oder drei verschiedenen Holzlagen aufgebaut sein. Beide Parkettarten können eine behandelte oder eine unbehandelte Oberfläche aufweisen. Abgesehen von der ältesten Parkettverlegeart, das Vernageln der einzelnen Holzelemente auf eine nagelbare Unterlage wie Blindboden oder Lattenrost, haben sich heute zwei Verlegearten durchgesetzt:
Die schwimmende Verlegung und die vollflächige Verklebung. Die schwimmende Verlegung wird meistens bei allen Dielen-, Tafel- und Stabparketten mit mindestens 13 mm Dicke vorgenommen und erfordert eine Trittschalldämmung. Diese Verlegeart wird vor allem bei Fertig- und Dreischichtparkett angewendet und ist bestens geeignet für Bodenheizung.
Die vollflächige Verklebung erfordert einen ebenen, sauberen und trockenen Untergrund. Nut und Feder werden nicht verleimt, der Kleber kommt direkt auf den Unterboden. Als Unterboden eignen sich Estriche, Holzwerkstoffplatten oder Verlegeplatten.
Laminatböden (Melaminparkett) werden entweder gegenseitig verleimt oder mit Metallbügeln schwimmend verlegt.
Abgesehen von der Verlegetechnik und dem richtigen Dekor ist auch die Verlegeart und -richtung entscheidend für die Raumwirkung. Mit unterschiedlichen Farben bzw. Holzmuster lassen sich zusätzlich überraschende Effekte erzielen. Wir unterstützen sie daher gerne mit einer umfassenden fachliche Beratung, um ihre Wünsche und Ideen in die Tat umzusetzen.